Mercedes "Drive Pilot" - Die Alternative zu Teslas "Autopilot"? | Kfz Warenwirtschaft, Faktura und Management Lösung

Mercedes “Drive Pilot” – Die Alternative zu Teslas “Autopilot”?

Als erster deutscher Hersteller startet Mercedes Benz den Verkauf seines “DrivePilot” Systems. Ähnlich Tesla’s “Autopilot” ermöglicht dieses seinem Besitzer automatisiertes Fahren. Der Bordcomputer steuert seinen Fahrer(in) dann auf Wunsch z.B. vollautomatisch durch stockenden Verkehr oder Baustellen. Doch es gib Einschränkungen.

Mercedes verlangt für sein “DrivePilot” System in der S-Klasse einen Aufschlag von 5000 Euro, zzgl. Mehrwertsteuer. Überdies steht das Upgrade auch für das Elektromodell EQS zur Verfügung. Wer hier in den Genuss des autonomen Fahrassistenten kommen möchte muss gute 7400 Euro – ebenfalls zzgl. Mehrwertsteuer – zusätzlich entrichten.

Mercedes richtet sich bei dem Angebot damit primär an seine Geschäftskunden. Neben dem simplen, entspannten Gleiten durch zähen Verkehr soll dank dem DrivePilot Assistenzsystem z.B. das Bearbeiten von Korrespondenzen wie E-Mails und Briefen während der Fahrt ermöglicht werden. Mercedes positioniert das System insgesamt klar als Alternative zu Tesla’s “Autopilot”, schränkt den Funktionsumfang aber noch stark ein.

Bisher werden in Autos primär einfache Fahrassistenz-Systeme eingesetzt, die dem Fahrer zwar verschiedene Aufgaben, wie das Halten der Spur oder des Abstands abnehmen können. jedoch kein automatisches Ausweichen oder Überholen anbieten.

Übernimmt der “Drive Pilot”, ist Mercedes verantwortlich

Mercedes bekam in Deutschland nun als erster Autohersteller eine Zulassung für den Betrieb seines autonomen Fahrsystems. Dem Fahrer wird hierbei ermöglicht, die Kontrolle über das Fahrzeug abzugeben um, zum Beispiel einen Film zu sehen oder Nachrichten zu lesen. Der Fahrer muss allerdings jederzeit in der Lage sein, wieder die Steuerung zu übernehmen, darf sich also nicht schlafen legen.

Rechtlich ist autonomes Fahrer noch immer heikel, der Einsatz des Systems ist somit mit strikten Vorgaben versehen und auf sehr konkrete Situationen beschränkt. Präziser gesagt auf den Einsatz auf Autobahnen und bis zu einer Geschwindigkeit von 60km/h.

Erkennt der Bordcomputer, dass die Voraussetzungen erfüllt sind, lässt sich der DrivePilot aktivieren. Das spannende dabei: Sobald dieser das Fahren übernimmt, liegt die Verantwortung bei Mercedes. Erkennt das System, dass es handlungsunfähig wird, fordert es den Fahrer auf innerhalb von 10 Sekunden zu übernehmen.

Eine Frage der Versicherung

Versicherungstechnisch stellte der Gesamtverband Deutsche Versicherungswirtschaft (GDV) dabei klar, dass Mercedes DrivePilot die Anforderungen eines Level3-Systems erfülle. Bedeutet: Der Fahrer kann sich vom Verkehr abwenden, muss aber stets in der Lage sein, die Steuerung des Autos und damit die Verantwortung wieder zu übernehmen.

“Im Sinne der Verkehrssicherheit begrüßen wir, dass das erste hochautomatisierte Fahrsystem zunächst nur in einem begrenzten Geschwindigkeitsbereich und auf Autobahnen zum Einsatz kommt – also in Verkehrssituationen ohne Gegen- und Querverkehr, ohne Fußgänger und ohne Radfahrer”, sagt die stellvertretende GDV-Hauptgeschäftsführerin Anja Käfer-Rohrbach.

 

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