TÜV, Pickerl, MFK: In Deutschland, Austria und der Schweiz heißt die periodische Fahrzeugprüfung unterschiedlich – das Problem für Werkstätten ist überall dasselbe. Kunden vergessen Fristen, Termine verfallen, und am Ende verlieren Werkstätten planbare Umsatzpotenziale, die eigentlich direkt vor der Tür liegen.
TÜV, Pickerl, MFK & HU: Was in DACH wirklich dasselbe meint
Je nach Land hat die regelmäßige technische Fahrzeugprüfung einen eigenen Namen, obwohl der Zweck identisch ist: Fahrzeuge auf Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit zu prüfen.
- Deutschland: Die Hauptuntersuchung (HU) wird umgangssprachlich oft „TÜV“ genannt – auch wenn längst nicht nur der TÜV, sondern auch DEKRA, GTU oder KUE prüfen dürfen. Fällig alle 24 Monate, bei Neuwagen erstmals nach 36 Monaten.
- Österreich: Hier heißt die wiederkehrende Begutachtung umgangssprachlich „Pickerl“ – benannt nach der Plakette, die nach bestandener Prüfung an der Windschutzscheibe klebt.
- Schweiz: Die Motorfahrzeugkontrolle (MFK) übernimmt dieselbe Funktion, allerdings mit kantonal unterschiedlichen Prüfintervallen.
Für freie Werkstätten und Autohäuser in allen drei Ländern ergibt sich daraus dieselbe Chance: Wer seine Kunden aktiv an den fälligen Prüftermin erinnert, bringt sie zurück in die eigene Werkstatt – bevor sie es vergessen oder beim nächstbesten Prüfdienst vorbeifahren.
Warum Werkstätten diesen Termin nicht dem Zufall überlassen sollten
Die HU/Pickerl/MFK-Fälligkeit ist einer der wenigen Service-Anlässe, die sich exakt vorausplanen lassen – das Datum steht fest im Fahrzeugschein bzw. in der Zulassungsbescheinigung. Trotzdem verschenken viele Betriebe dieses Potenzial:
- Kunden vergessen Termine – besonders bei Zweit- und Drittwagen oder wenig genutzten Fahrzeugen.
- Verpasste Prüftermine führen zu Bußgeldern für den Fahrzeughalter – ein Problem, das eine kurze Erinnerung verhindern könnte.
- Werkstätten verschenken Umsatz, wenn Kunden die Prüfung spontan bei einer anderen Prüfstelle machen lassen, statt vorher die eigene Werkstatt für eine Vorab-Durchsicht zu kontaktieren.
- Mangelnde Kundenbindung: Wer nie von „seiner“ Werkstatt hört, wechselt irgendwann ganz.
Eine automatisierte Erinnerung löst alle vier Probleme gleichzeitig – ohne dass jemand im Büro manuell Termine nachhalten muss.
Wie CATAMA automatische HU-, Pickerl- und MFK-Erinnerungen umsetzt
CATAMA bietet mit der automatischen Terminerinnerung genau die Funktion, die diesen Prozess ohne manuellen Aufwand abbildet – kombiniert mit der zentralen Fahrzeugverwaltung, in der alle relevanten Termine und Dokumente ohnehin schon hinterlegt sind.
1. Fahrzeugdaten und Prüftermin zentral erfassen
In der CATAMA Fahrzeugverwaltung legen Sie Kunden- und Firmenfahrzeuge mit allen Stammdaten an – inklusive HSN/TSN, nächstem HU-Termin und hinterlegten Dokumenten wie dem letzten Prüfbericht. Per OCR-Scanner lassen sich Zulassungsbescheinigung oder Fahrzeugschein direkt einlesen, sodass Fristen nicht manuell abgetippt werden müssen.
2. Automatischer Versand per E-Mail, SMS oder beidem
Sobald der hinterlegte Termin näher rückt, versendet CATAMA automatisch eine Erinnerung an den Kunden – per E-Mail, SMS oder beiden Kanälen kombiniert. Die Nachricht ist persönlich adressiert und enthält alle relevanten Informationen zum anstehenden Termin, ohne dass ein Mitarbeiter sie von Hand verschicken muss.
3. Direkte Terminbuchung statt loser Erinnerung
Eine Erinnerung ohne einfachen Buchungsweg verpufft oft wirkungslos. In Kombination mit dem CATAMA Werkstatt- und Terminplaner kann die Erinnerung direkt zu einem Buchungsschritt führen – der Kunde bekommt nicht nur die Info „Ihr Termin steht an“, sondern auch die Möglichkeit, sofort einen Werkstattslot zu reservieren.
4. Dokumentation statt Zettelwirtschaft
Prüfberichte, Mangelprotokolle und Freigaben lassen sich direkt am Fahrzeugdatensatz hinterlegen und sind beim nächsten Werkstattbesuch sofort wieder auffindbar – unabhängig davon, welcher Mitarbeiter den Kunden damals angelegt hat.
Was eine gute HU-/Pickerl-Erinnerung enthalten sollte
Nicht jede automatisierte Nachricht erzielt dieselbe Wirkung. Aus der Praxis haben sich folgende Bestandteile bewährt:
- Konkretes Fälligkeitsdatum statt vager Formulierungen („Ihre HU ist am 14.03. fällig“ statt „bald fällig“).
- Klarer Handlungsaufruf – ein Link oder eine Telefonnummer zur direkten Terminbuchung.
- Vorlaufzeit von 4–6 Wochen, damit noch genügend Werkstattkapazität frei ist, aber die Erinnerung nicht zu früh wieder in Vergessenheit gerät.
- Personalisierung mit Name, Kennzeichen und Fahrzeugmodell – das erhöht die gefühlte Relevanz deutlich gegenüber einer generischen Massen-SMS.
- Zweitkanal bei Nichtreaktion: Wer auf die E-Mail nicht reagiert, bekommt automatisch eine SMS als Nachfass – ohne dass das Büro das manuell nachverfolgen muss.
Der wirtschaftliche Effekt für die Werkstatt
Automatisierte Prüftermin-Erinnerungen zahlen sich in mehrfacher Hinsicht aus:
- Planbare Auslastung: Da das Fälligkeitsdatum feststeht, lässt sich der erwartete Terminbedarf Monate im Voraus in die Kapazitätsplanung einrechnen.
- Zusatzgeschäft bei der Vorab-Durchsicht: Wer vor der eigentlichen Prüfung eine Vorab-Kontrolle anbietet, entdeckt Mängel früher – und kann sie direkt mit reparieren, statt den Kunden zur Nachbesserung wieder wegzuschicken.
- Höhere Kundenbindung: Jeder automatisierte, aber persönlich wirkende Kontakt hält die Werkstatt im Bewusstsein des Kunden – ohne zusätzlichen Personalaufwand.
- Weniger Leerlauf im Büro: Mitarbeiter müssen keine Excel-Listen mit Fälligkeitsterminen mehr manuell pflegen und abtelefonieren.
Häufige Fragen zur TÜV-/Pickerl-/MFK-Erinnerung
Funktioniert die automatische Erinnerung auch länderübergreifend (DE, AT, CH)?
Ja. Da CATAMA in allen drei Ländern im Einsatz ist, lässt sich die Erinnerungsfunktion unabhängig davon nutzen, ob intern von HU, Pickerl oder MFK gesprochen wird – die hinterlegten Fälligkeitstermine je Fahrzeug sind entscheidend, nicht die lokale Bezeichnung.
Muss ich die Termine manuell eintragen?
Nein, nicht zwingend. Dank OCR-Scanner lassen sich Fahrzeugdaten direkt aus der Zulassungsbescheinigung bzw. dem Fahrzeugschein importieren, was den manuellen Erfassungsaufwand deutlich reduziert.
Kann ich den Versandzeitpunkt der Erinnerung selbst festlegen?
Ja, der Versandzeitpunkt sowie die genutzten Kanäle (E-Mail, SMS oder beides) lassen sich konfigurieren.
Was passiert, wenn ein Kunde nicht reagiert?
Ohne Reaktion bleibt der Termin im System als fällig markiert – so geht er nicht in der allgemeinen Kundenkommunikation verloren und kann bei Bedarf erneut nachverfolgt werden.
Fazit
Ob TÜV, Pickerl oder MFK – die wiederkehrende Fahrzeugprüfung ist einer der planbarsten Werkstatt-Ansässe überhaupt, wird aber in vielen Betrieben noch dem Zufall bzw. der Eigeninitiative der Kunden überlassen. Mit einer zentralen Fahrzeugverwaltung und automatisierten Erinnerungen per E-Mail und SMS verwandeln Werkstätten diesen Fixtermin in einen zuverlässigen, planbaren Umsatzbaustein – ohne zusätzlichen Personalaufwand im Büro.